Mit zweimal sieben Jahren strömt das himmlische Wasser. Ebbe und Flut beginnen Ihren Wandel, monatlich. (Sun Simiao)
Das Menstruationsblut wird in der Chinesischen Medizin als Himmelswasser bezeichnet. Ein gesunder Fluss ist von Natur aus sanft und regelmäßig. Voraussetzung hierfür ist ein ausgeglichener Energiehaushalt und Umgang mit unseren Emotionen in Einklang mit den natürlichen Abläufen unseres Körpers. Zur Zeit der Menstruation ruht die Frau in sich und sammelt ihre Kraft, ist in der zweiten Woche genügend lebendige Yang Energie vorhanden kommt es zum Eisprung. Diese kreative und schwungvolle Kraft steigt in der zweiten Zyklushälfte beständig an und findet ihren Höhepunkt in der Blutung. Es ist die Zeit, in der wir aktiv unsere Ziele angehen und körperlich auf dem Höhepunkt sind.
Dieses Potential wird seit Jahrtausenden von Frauen genutzt, um Ihrer Bestimmung zu folgen. Darf diese Energie nicht frei fließen, wendet sie sich nach innen und es treten Ungleichgewichte, wie Stimmungsschwankungen und Beschwerden vor der Periode (PMS), Schmerzen, Zysten, Myome, Endometriose oder unerfüllter Kinderwunsch auf. Versiegt das Himmlische Wasser in den Wechseljahren wandelt die Fruchtbarkeit sich in Kreativität.
Ein Lehrsatz der chinesischen Medizin besagt: Das Qi bewegt und wärmt das Blut und das Blut nährt das Qi. Und vielleicht noch wichtiger: „Der Geist bewegt das Qi.“ Die Akupunktur hat gute Möglichkeiten diese natürlichen Prozesse sanft zu unterstützen.

